Invicta A-Type Open Tourer Vanden Plas

1 / 19
2 / 19
3 / 19
4 / 19
5 / 19
6 / 19
7 / 19
8 / 19
9 / 19
10 / 19
11 / 19
12 / 19
13 / 19
14 / 19
15 / 19
16 / 19
17 / 19
18 / 19
19 / 19
  • Äußerst seltener, unrestaurierter Originalzustand
  • Gemäß Aufzeichnungen einer von nur zwei gebauten, viersitzigen VDP Open Tourern 
  • Nahezu lückenlose Vorbesitzhistorie

Der Invicta A-Type Open Tourer Vanden Plas

1925 verließen die ersten Serienfahrzeuge Macklins Fertigung in Cobham, Surrey. Henry Meadows hatte den 2,5 l Reihensechszylindermotor mit oben liegender Nockenwelle konstruiert, dessen Kraft ein Vierganggetriebe übertrug. 1926 wurde der Hubraum auf 3,0 l vergrößert, womit die Leistung auf 95 bhp stieg. Zur Wahl standen ein Short Chassis („SC“ Radstand 2.997 mm) und ein Long Chassis („LC“ 3.200 mm). 1926 folgte der 4,5 l-Motor, dessen 110 bhp auch unseren Open Tourer antreiben.

Details I

Die Faszination „Invicta“ gründete sich nicht nur auf Qualität, sondern auch auf Motorsporterfolge: 1927 gewann Macklins Schwägerin ein Sprintrennen in Booklands und legte im selben Jahr 10.200 Meilen quer durch Europa, Afrika, Indien, Australien, USA und Kanada zurück. Als hätte es noch eines weiteren Beweises für die Leistungsfähigkeit und Standfestigkeit der Invicta-Wagen bedurft, stellte man 1928 in Monza Streckenrekorde über 10.000 und 15.000 Meilen auf. Schließlich gewann Donald Healey 1931 auf einem Invicta 4,5 l „Low Chassis S-Type“ die Rallye Monte Carlo – womit dort erstmals ein britisches Fabrikat siegte. Auch in den Folgejahren machte Invicta seinem sinngemäß mit „unbesiegbar“ zu übersetzenden Namen motorsportlich alle Ehre.

Details II

Allerdings machte Macklins Qualitätsanspruch die Wagen teuer und in Folge der Weltwirtschaftskrise (1929 ff.) zusehends schwer verkäuflich, Bentley erging es ähnlich. So wurden um 1936 die letzten Invicta-Wagen gebaut, insgesamt waren es rd. 1.000 Exemplare. Die Marke Invicta wurde zur Legende und nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte man mehrfach, sie wiederzubeleben. Doch dabei blieb es. Noch einmal zurück in das Jahr 1931 und damit zu unserem A-Type: Bereits 1929 war der auf elliptischen Federn ruhende Rahmen der „High Chassis“-Modelle umkonstruiert worden, die mit 4,5 l-Motor zunächst „NLC-Type“ und kurz darauf „A-Type“ hießen. Hier handelte es sich um klassische Tourer – elegant, geräumig und gediegen, aber eben mit den motorsportlichen Genen einer absoluten Premiummarke.

 

Details III

Was macht diesen Invicta A-Type Open Tourer so besonders? 

  • Dass er außergewöhnlich original erhalten ist und eine authentische Patina trägt, die heute zunehmend geschätzt wird. 
  • Dass er einer von höchstwahrscheinlich nur zwei gebauten VDP Open Tourern ist.
  • Dass er Platz für vier Personen bietet und daher ein entspanntes Sommerauto ist.
  • Dass er kein Rennwagen sein will, aber den Sechszylindermotor des legendären Invicta „S-Type“ hat.
  • Dass er die stilvolle Alternative zu einem Bentley 4 ½ litre ist.
weitere Informationen anfragen

Daten & Fakten

Erstzulassung1931

MotorMeadows Sechszylinder-Reihenmotor, OHC, 2 Vergaser

Getriebemanuell, 4-Gang, Seitenschaltung

Nettogewichtca. 1.500 kg

Stückzahlnicht angegeben

Hubraum / Leistung4.467 ccm / 110 PS bei 3200 min−1

BremsenTrommel, hydraulisch

Höchstgeschwindigkeitca. 130 km/h


Preis295.000 Euro

DokumenteEnglische Zulassung, zeitgenössische Unterlagen und Fotos, Korrespondenz und Rechnungen, Expertise / Wertgutachten Kramer von 2020

Zurück zur Übersicht